Salbei Fruchtgummi

 

Ich habe 2 Salbeipflanzen im Garten, die ohne Ende wachsen. Ich muss sie öfters im Jahr zurückschneiden. Die riesigen Mengen abgeschnittener Blätter landen dann im Biomüll, da ich nicht alles verwerten kann. Das macht mich immer ganz traurig, denn ich schmeiße ein ganz tolles Heilmittel einfach weg. Das ganze Jahr über kann man die Blätter verwenden. Bei Halsentzündungen schütte ich einen Sud auf, mit dem dann gegurgelt wird. Salbei passt zu Fleischgerichten und zu bestimmten Suppen. Mit den Gummibärchen habe ich eine weitere Möglichkeit gefunden die Heilwirkung des Salbeis für mich zu nutzen.

Zutaten:

  • 100ml kochendes Wasser
  • 2 EL frische, grob gehackte Salbeiblätter
  • 2 EL Zitronensaft
  • 1 EL Honig
  • 6 gestr. TL gemahlene Gelatine (oder 8 Blatt Gelatine)

Zubereitung:

  1. Den Salbeitee mit Honig und Zitronensaft verrühren und abgedeckt auskühlen lassen. Abgedecken wegen der flüchtigen Öle. Mit dem Wasserdampf gehen wertvolle Inhaltsstoffe verloren.
  2. Die Gelatine in einen kleinen Topf geben. Den kalten Tee hinzufügen und 5- 10 Minuten einweichen.
  3. Die eingeweichte Gelatine unter Rühren auflösen. (Die Gelatine darf nicht kochen).
  4. Die Masse in die Pralinenförmchen aus Silikon gießen, abkühlen lassen und für eine Stunde (oder ein paar Stunden) in den Kühlschrank stellen.

Alternative zur Gelantine kannst du ca 1,5 gestrichener TL Agar Agar verwenden. Ausprobieren ob die Menge Agar Agar passt und anpassen.

Die Gummibären kühl lagern, da sie klebriger sind als die gekauften und bei Zimmertemperatur noch weicher werden.

Ein paar Infos zum Salbei: In der Medizin wird hauptsächlich der Gartensalbei verwendet. Die Pflanze wurde bereits von den Römern kultiviert. Salbei wirkt antiseptisch (Gurgellösung und Mundspülungen), entzündungshemmend und krampflösend.

Anwendungen bei blutendem Zahnfleisch, Halsentzündung, unterstützend des Kreislaufs, verdauungsstimmulierend, helfend bei der Menopause oder bei verspäteter Periode.

Sollte nicht in der Schwangerschaft angewendet werden.
Quelle: Die besten Heilkräuter, J Britton T. Kircher, Bassermann Verlag

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