Weniger Zucker, mehr Energie

Zucker ist ein leerer Kalorienträger, d.h. er beinhaltet keine ernährungsphysiologisch wichtigen Inhaltsstoffe. Zudem ist er ein Vitaminräuber, da er Vitamine aufbraucht damit er vom Körper verstoffwechselt werden kann. Zucker löst eine Menge negativer Symptome bei uns aus. Er verursacht u.a. Konzentrationsstörungen, Karies, Darmprobleme und Abgeschlagenheit. Obwohl er süß ist macht er uns sauer 🙂

Fruchtzucker der in Früchten, Gemüsen und vollwertigen Lebensmitteln vorkommt ist wichtig, weil er nicht alleine in der Frucht steckt. Er wird begleitet von Mineralstoffen, Ballaststoffen, Spurenelementen und Vitaminen. Fruchtzucker wird bis zu einer gewissen Gesamtaufnahme ohne Insulin verstoffwechselt.

Es ist die Fruktose, die den Zucker giftig macht. Hier ist nicht der Fuchtzucker im Obst und Gemüse gemeint, sondern die industriell zugesetze Fruktose wie wir sie zum Beispiel in Süßspeisen-Waren, oder Fruchtjoghurts etc. finden. Sie reagiert deutlich schneller mit Proteinen in ihrer Umgebung als Glucose und kann daher im Blut die Blutgefäße schädigen. Daher wird Fruktose so schnell wie möglich über die Leber entsorgt. Die dabei anfallenden Abfallprodukte (u.a. auch Harnsäure) sind für den Körper problematisch und können langfristig zu verschlechterten Blutfettwerten, Übergewicht, Gelenkschmerzen, Gicht, Leberschäden und anderen Schäden führen.  Jedoch kann die Fructose bis zu einer bestimmten Menge, insulinunabhängig verstoffwechselt werden.

Isoglukose (auch Isoglucose) ist ein Zuckersirup, der aus Mais oder Weizenstärke hergestellt wird. Anders als Haushaltszucker, der aus Zuckerrüben oder Zuckerrohr gewonnen wird. Isoglukose kann billiger produziert werden als Haushaltszucker und besteht in der Regel zu 55 Prozent aus Fruktose und zu 45 Prozent aus Glukose. Haushaltszucker hingegen besteht zu gleichen Anteilen aus Fruktose und Glukose. Isoglucose steht im Verdacht gesundheitsschädlich zu sein, da es nicht sättigt und dadurch Übergewicht gefördert wird, die Blutfette ansteigen, Diabetes mellitus, Fettleber, Bluthochdruck und Karies entstehen können. Kennzeichnung: Glucose-Fruktose, HFCS

Bald mehr Isoglukose in europäischen Lebensmitteln

In den USA ist Isoglukose unter dem Namen „High Fructose Corn Syrup“  bekannt und wird vor allem in der industriellen Lebensmittelproduktion verwendet, zum Beispiel zum Süßen von Getränken. Da bestimmte Regulierungen des europäischen Zuckermarktes im Oktober 2017 gelockert werden, müssen wir damit rechnen, dass Isoglukose bald auch verstärkt von europäischen Lebensmittelherstellern verwendet wird. Brüssel erlaubt dann erstmals der europäischen Industrie, unbegrenzte Mengen an Haushaltszucker und Isoglukose herzustellen. (Quelle foodwatch)

Es gibt keine gesunde Süßung. Ein maßvoller Einsatz ist bei allen Süßungsmitteln geboten, auch bei  Honig. Durch den Einsatz von zuckerreichen Lebensmitteln und den Einsatz von schnell resorbierbaren Kohlenhydraten wird viel Insulin gebildet. Dieses Insulin wirkt auch als Wachstumshormon, dies bedeutet es lässt auch Fettzellen wachsen.

Ein Blick auf die Zutatenliste eines Produktes hilft bei der Entscheidung. So können in einem Obstquark bereits 8-9 Würfelzucker enthalten sein. Da wird eine Milchmahlzeit schnell zu einer Süßigkeit.

Die Alternative ist: Selber machen. Zum Beispiel wie im unteren Link vorgeschlagen

Klick aufs Foto um zum Rezept zu gelangen.

Oooder ihr lebt 14 Tage lang einmal zuckerfrei. Was passiert dann mit Euch und Eurem Körper? Startet den Selbstversuch und schreibt mir einen Kommentar. Ich bin sehr gespannt.

Gesunde Snacks, statt Kuchen, Schokolade oder andere Süßigkeiten können reife Früchte, Trockenfrüchte oder eine kleine Hand voll Nüsse sein.

 

 

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