Seitan-Bällchen

Ein leckere Alternative um mal eine Fleischmahlzeit ausfallen zu lassen.

1 altes Brötchen in Stücke in einen Mixer geben und in kleine Brösel mixen. Umfüllen.

80-90 Gramm Zwiebeln, frischen Koriander oder Petersilie ( oder ohne Kräuter) und 2 Knoblauchzehen sehr fein hacken. Zwiebeln und Knoblauch in 2 gehäuften Teelöffel Ghee glasig dünsten.

350-400 Gramm in Sojasauce eingelegten und abgetropften Seitan in einen Mixer oder Küchenmaschine geben. Brötchenbrösel, gedünstete Zwiebeln, Knoblauch und die gehackten Kräuter dazugeben.

15 Gramm Agar Agar und 30 Gramm Speisestärke zu den restlichen Zutaten geben und alles gut mixen bis eine einheitliche Masse entsteht.

Die Masse mit feuchten Händen zu Bällchen formen. In Olivenöl oder Ghee von allen Seiten goldbraun braten. Nach Geschmack könnt ihr die Bällchen vor dem braten in Sesam wälzen.

Die Bällchen passen zu allen Gemüsen und sind flott zubereitet. Das Grundrezept ist vom Thermomix, ich habe es nach meinem Geschmack etwas umgeändert.

Seitan wird aus Getreidemehl hergestellt. Dies wird solange gewaschen bis das Eiweiß (Gluten) zu Klumpen wird (DGE). Seitan kann man wunderbar braten, grillen oder kochen. In Gewürzmischungen eingelegt und dann gebraten schmeckt es super. Ich nehme gerne Anis, Koriander, Timut Pfeffer (Aroma Zitrone und Grapefruit) und Kreuzkümmel. Nach dem braten in der Pfanne mische ich die gerösteten Gewürze in Joghurt als Dipp.

Erhältlich ist Seitan in Reformhäusern, Bio- und Asia-Läden. Dort gibt es Seitan pur, in Folie eingeschweißt und meist mit Sojasoße vorgewürzt. Im Kühlregal sind aber auch verarbeitete Seitanprodukte wie vegetarische Würste, Schnitzel, Aufschnitt und Bratlinge zu finden. Für Menschen mit einer Glutenunverträglichkeit (Zöliakie) ist der Fleischersatz allerdings nicht geeignet.

Quelle: www.bzfe.de

Ein Nachteil des Seitan ist der geringe Anteil der Aminosäure Lysin. Bei einer Mischkost ist dies kein Problem, da die Aminosäuren der anderen Lebensmittel dies wieder ausgleichen.

Ein weitere Nachteil ist der starker Verarbeitungsgrad, da wichtige Inhaltsstoffe verloren gehen. Es wird viel Wasser zur Herstellung gebraucht.

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